Lesung im Rahmen von Gay in May 2022: “Kampala – Hamburg” mit Lutz van Dijk

Altstädter Bücherstuben
30.05.2022, 19 Uhr
Eintritt: 6€ / (5€ ermäßigt)

Reservierung in den Altstädter Bücherstuben,
altbue@osnanet.de, 0541-26391 – in Kooperation mit Aktionszentrum 3. Welt e.V. und freundlicher Unterstützung des Büros für Friedenskultur der Stadt Osnabrück und VNB NordWest

Lesung mit dem Pädagogen und Autor Lutz van Dijk aus seinem Roman “Kampala – Hamburg. Roman einer Flucht“  

Klappentext zu „Kampala – Hamburg “:

Na, klar ist das nur ein verrückter Zufall, dass sie beide David heißen: David aus Hamburg, elfte Klasse in einer Gesamtschule und wegen einmal Sitzenbleiben schon 18 – und David aus Kampala, der Hauptstadt Ugandas, der erst 16 ist, aber weiß, dass er weg muss. Um jeden Preis. Überhaupt kein Zufall ist, wie sie einander finden: im Internet, wo David aus Kampala auf Planet Romeo durchklickt zu David in Hamburg, weil in seinem Profil etwas steht, das in Kampala zu sieben Jahren Gefängnis führen kann: ‘Ich unterstütze die Rechte sexueller Minderheiten in Afrika!’ David in Kampala lässt dieser Satz nicht mehr los. Er weiß, dass er lebenslänglich im Knast enden kann, wenn er nicht bald wegkommt aus Uganda. Falls ihn nicht schon vorher fanatische Christen lynchen – wie seinen Freund Isaac. David hat keine Zeit zu verlieren. Wird David aus Hamburg am Ende Wort halten? Kampala – Hamburg ist eine bewegende Geschichte, wie sich Jugendliche für ihr Recht auf Anerkennung engagieren – in Uganda und in Deutschland.

Lutz van Dijk, Dr. phil., geboren in Berlin, Lehrer in Hamburg, später Mitarbeiter der Anne Frank Stiftung in Amsterdam, seit 2001 in einem Township bei Kapstadt engagiert. Seine Bücher erhielten u.a. den Jugendliteraturpreis von Namibia 1997, den Gustav-Hei­nemann-Friedenspreis 2001 und den Rosa Courage Preis 2003. Die Poetik-Ehrenprofessur der Universität Oldenburg wurde ihm 2009 verliehen. Er lebt heute in Amsterdam und Kapstadt. Im Querverlag u.a.: Verdammt starke Liebe sowie „Endlich den Mut …“ – Briefe von Stefan T. Kosinski (1925-2003).

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