Buchrezension “Die weite Wildnis”

“Die weite Wildnis” von Lauren Groff

In ihrem neuen Roman reist Lauren Groff in die amerikanische Vergangenheit des 17. Jahrhunderts. Wie bereits in „Matrix“ ist auch hier die Hauptfigur eine Frau, die sich gegen die geltenden Regeln ihrer Zeit zur Wehr setzt. Das 16-jährige Mädchen hat bereits ein entbehrungsreiches Leben hinter sich, als sie mit ihrer Dienstherrin, deren zweiten Ehemann und der kleinen Tochter aus London kommend in Jamestown, Virginia eintrifft. Doch auch dort erwarten sie Patriachat, Gewalt und Hunger.  Sie flieht in die Wildnis und dank ihrer Stärke und Klugheit gelingt es ihr, allein zu überleben.

Der Roman greift Themen der klassischen Abenteuerliteratur auf, wendet sie aber konsequent ins Weibliche, wodurch die Gewalt der Besiedlung durch die Europäer, insbesondere auch gegen die Ureinwohner, begreifbar wird.  Eine Geschichte, die einem in ihrem Bann zieht, allerdings nichts für schwache Gemüter ist.

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